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« zurück zur ÜbersichtThema: Arthrose am Daumensattel-Gelenk
Erstellt von: Evi am (18.03.2009 22:03)Ich bin 54 Jahre alt und leider unter einer Arthrose am Daumensattel-GElenk. Am Daumenballen und im Unterarm hab ich des öfteren Schmerzen, und langsam fällt es mir auch schwer, den Daumen von der Hand abzuspreizen. Nun mache ich mir Sorgen, dass die Erkrankung weiter fortschreitet. Wer hat bereits Erfahrung damit?
Antworten
» Re[1]: Arthrose am Daumensattel-Gelenk
Antwort von: Hartmut am 20.03.2009 14:03
Nach meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen dass die Erkrankung sehr schleichend beginnt und sich auch nicht von heute auf morgen verschlimmert. Ich kann natürlich nur von mir sprechen, doch auch mein Arzt meinte, dass der Prozess eher langsam voranschreitet. Ich wurde zu einem Ergotherapeuten überwiesen, mit dem ich auch meinen Alltag durchgegangen bin. Gemeinsam haben wir überprüft, in welchen Situationen meine Hand besonders belastet wird, und haben nach Möglichkeiten gesucht, um die Hand im Alltag zu entlasten. Mir hat das Kühlen der betroffenen Hand auch sehr geholfen. Auf diese Weise kann ich bisher ganz gut mit der Erkrankung leben.
» Re[2]: Arthrose am Daumensattel-Gelenk
Antwort von: Rabea am 21.03.2009 07:03
Bei mir war das Gelenk bereits dermaßen kaputt, dass nur noch eine Operation helfen konnte. Davor hatte ich Spritzen direkt ins Gelenk bekommen und es auch mit Kälteanwendungen versucht, doch nichts hat mehr geholfen. Irgendwann ist die Entscheidung für eine Operation gefallen, wobei kleine Teile des Gelenkes entfernt wurden. Seither geht es mir wesentlich besser, doch ich würde auf jeden FAll erst alle anderen Maßnahmen ausschöpfen, bevor ich den Schritt wagen würde, denn Eingriffe an der Hand sind ja immer etwas heikel.
» Re[3]: Arthrose am Daumensattel-Gelenk
Antwort von: Günther am 22.03.2011 01:03
In einer Periode mit sehr heftigem Schmerz in beiden Sattelgelenken bekam ich vom Orthopäden Injektionen direkt in die Gelenke, die aus einem Dreiermix bestanden und gut halfen, dafür selbst aber sehr schmerzhaft waren. Leider hörte die gute Wirkung nach 3 bis 4 Tagen auf. Dafür waren mir dann 250 DM pro Gelenk und Behandlung doch zu viel; ich ließ das bleiben und arbeitete vorsichtig weiter. Inzwischen hat sich etwas gebildet, was etwa wie ein Überbein aussieht und die Bewegung einschränkt, aber die Schmerzen sind auf ein erträgliches Maß zurückgegangen. Irgendeine weitere Behandlung oder Ernährungsumstellung haben nicht stattgefunden. Also wünsche ich allen Betroffenen ein ebensolches Ergebnis beim Durchhalten und " Gar nicht weiter um kümmern"! Also rücksichtsvoll benutzen und auf plötzlichen stärkeren Schmerz immer gefasst sein - ich kann damit gut zurecht kommen!
» Re[4]: Arthrose am Daumensattel-Gelenk
Antwort von: Katja am 29.08.2011 21:11
Meine Arthrose war so weit fortgeschritten und leider halfen mir auch keine Spritzen mehr. So habe ich mich operieren lassen. Zwar durfte ich zwischen einer moderenen Endoprothese und der herkömmlichen "Versteifung" entscheiden, habe aber die bewährte Methode genommen und nicht bereut. Das Daumensattelgelenk wurde entfernt und mit Sehnen wiederhergestellt. Die Beweglichkeit ist bei mir nur gering eingeschränkt und die Schmerzen sind weg.
Die OP, die 6 Wochen Gips und 12 x Krankengymnastik waren für mich kein Hindernis und sollten auch für andere, wo alles konservatives ausgereitzt ist, keines sein.
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