Ratgeber » Was tun bei Hornhaut und Schwielen an den Händen?

Hornhaut an den Händen entsteht meist durch harte Arbeit. Die Haut bildet als Schutz eine dickere Hornschicht aus, die Hornhaut. Negativ beeinflusst wird dies durch schlechte Durchblutung und mangelnde Feuchtigkeit. Bei gesunden Menschen ist eine Behandlung der Hornhaut, die in diesem Fall ein kosmetisches Problem ist, relativ unproblematisch. Diabetiker oder Menschen, die an Durchblutungsstörungen leiden ist dies anders. Die hängt mit dem verminderten oder veränderten Schmerzempfinden zusammen. Da bei einer Behandlung die Hornhaut verletzt werden kann, sollte hier besser ein Fachmann zur Entfernung konsultiert werden.

Es gibt auf dem Markt verschiedene Mittel um die Hornhaut zu entfernen. Hirschtalg hat sich als Mittel bewährt. Die Anwendung ist einfach. Zuerst werden die Hände gewaschen und gründlich abgetrocknet. Dann wird der Hirschtalg aufgetragen und dieser muss dann mehrere Minuten einwirken. Die Hornhaut kann auch mit Hilfe von Salben aufgeweicht werden. Salben mit Wildrosenöl oder Aloe Vera haben sich hier als hilfreich erwiesen.

Bei Schwielen ist das Aufweichen mit Salben oder Tinkturen, die Salicylsäure enthalten in vielen Fällen eine gute Möglichkeit als Vorbereitung zum entfernen dieser. Oft wird in den entsprechenden Präparaten eine Kombination mit Milch- und Essigsäure verwendet. Beim Entfernen sollte man darauf achten vorsichtig mit einem Bimsstein vorzugehen und das umliegende gesunde Gewebe nicht zu verletzten. Das Entfernen der Hornhaut mit Schere oder Hobel ist nicht zu empfehlen, da sich hierdurch das Problem eher verschlechtert.

Wenn es bereits zu einer Entzündung gekommen ist kann Apfelessig, beispielsweise als Bad für die Hände, der Entzündung entgegen wirken. Als vorbeugende Maßnahme ist zu empfehlen bei schweren Arbeiten wenn möglich Handschuhe zu tragen und so die Hände zu schützen. Die Pflege der Hände, regelmäßiges Eincremen nach der Arbeit, hilft eine Hornhautbildung zu vermeiden.