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Arthrose am Daumensattel-Gelenk


Evi
2009-03-18 22:03:27 / kommentieren
Ich bin 54 Jahre alt und leider unter einer Arthrose am Daumensattel-GElenk. Am Daumenballen und im Unterarm hab ich des öfteren Schmerzen, und langsam fällt es mir auch schwer, den Daumen von der Hand abzuspreizen. Nun mache ich mir Sorgen, dass die Erkrankung weiter fortschreitet. Wer hat bereits Erfahrung damit?

Hartmut
2009-03-20 14:03:28 / kommentieren
Nach meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen dass die Erkrankung sehr schleichend beginnt und sich auch nicht von heute auf morgen verschlimmert. Ich kann natürlich nur von mir sprechen, doch auch mein Arzt meinte, dass der Prozess eher langsam voranschreitet. Ich wurde zu einem Ergotherapeuten überwiesen, mit dem ich auch meinen Alltag durchgegangen bin. Gemeinsam haben wir überprüft, in welchen Situationen meine Hand besonders belastet wird, und haben nach Möglichkeiten gesucht, um die Hand im Alltag zu entlasten. Mir hat das Kühlen der betroffenen Hand auch sehr geholfen. Auf diese Weise kann ich bisher ganz gut mit der Erkrankung leben.

Rabea
2009-03-21 07:03:21 / kommentieren
Bei mir war das Gelenk bereits dermaßen kaputt, dass nur noch eine Operation helfen konnte. Davor hatte ich Spritzen direkt ins Gelenk bekommen und es auch mit Kälteanwendungen versucht, doch nichts hat mehr geholfen. Irgendwann ist die Entscheidung für eine Operation gefallen, wobei kleine Teile des Gelenkes entfernt wurden. Seither geht es mir wesentlich besser, doch ich würde auf jeden FAll erst alle anderen Maßnahmen ausschöpfen, bevor ich den Schritt wagen würde, denn Eingriffe an der Hand sind ja immer etwas heikel.

Günther
2011-03-22 01:03:41 / kommentieren
In einer Periode mit sehr heftigem Schmerz in beiden Sattelgelenken bekam ich vom Orthopäden Injektionen direkt in die Gelenke, die aus einem Dreiermix bestanden und gut halfen, dafür selbst aber sehr schmerzhaft waren. Leider hörte die gute Wirkung nach 3 bis 4 Tagen auf. Dafür waren mir dann 250 DM pro Gelenk und Behandlung doch zu viel; ich ließ das bleiben und arbeitete vorsichtig weiter. Inzwischen hat sich etwas gebildet, was etwa wie ein Überbein aussieht und die Bewegung einschränkt, aber die Schmerzen sind auf ein erträgliches Maß zurückgegangen. Irgendeine weitere Behandlung oder Ernährungsumstellung haben nicht stattgefunden. Also wünsche ich allen Betroffenen ein ebensolches Ergebnis beim Durchhalten und " Gar nicht weiter um kümmern"! Also rücksichtsvoll benutzen und auf plötzlichen stärkeren Schmerz immer gefasst sein - ich kann damit gut zurecht kommen!

Katja
2011-08-29 21:11:05 / kommentieren
Meine Arthrose war so weit fortgeschritten und leider halfen mir auch keine Spritzen mehr. So habe ich mich operieren lassen. Zwar durfte ich zwischen einer moderenen Endoprothese und der herkömmlichen "Versteifung" entscheiden, habe aber die bewährte Methode genommen und nicht bereut. Das Daumensattelgelenk wurde entfernt und mit Sehnen wiederhergestellt. Die Beweglichkeit ist bei mir nur gering eingeschränkt und die Schmerzen sind weg.
Die OP, die 6 Wochen Gips und 12 x Krankengymnastik waren für mich kein Hindernis und sollten auch für andere, wo alles konservatives ausgereitzt ist, keines sein.

Andreas
2013-05-01 00:32:14 / kommentieren
Hallo Katja,
wo in welchen Krankenhaus wurde das gemacht?



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